Diese Dissertationsforschung hat zwei parallellaufende Aufgaben vor sich. Die erste besteht darin, die allgemeine Form und die spezifische Vollzugsweise der phänomenologisch philoso-phischen Arbeit zu bestimmen; die zweite besteht ihrerseits darin diese Arbeit im Verlauf – auf ihrem Weg zu zeigen. Dafür hat dieser Dissertationstext zwei Einleitungen: die systematische Einleitung, die die offene Systematik (die sog. «flexible Architektonik») der phänomenologi-schen Philosophie darstellt, und die propädeutische Einleitung, die die Grundintuitionen der phä-nomenologischen Philosophie (z. B. das Unverständlichwerden des Selbstverständlichen – das philosophische Erstaunen, die Enttäuschung bei der Trugwahrnehmung etc.) formuliert. Anders gesagt, das Ziel besteht darin, das Spezifische der phänomenologischen Arbeit zu verstehen und zu vollziehen.