Beschriebene Bilder und bildhafte Beschreibungen im französischen Roman des späten 18. Jahrhunderts: Sénac de Meilhans L'Émigré (1797)

Der Ort des Bildes im Roman liegt an der Schwelle von Beschreibung und Erzählung. In der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts treten die weiterhin wirkmächtige Doktrin des ut pictura poesis und ein zunehmendes Bewusstsein der Medienspezifik in eine spannungsreiche Beziehung. Im französischen Roman des 18. Jahrhunderts kommen Bilder einerseits als deskriptive oder narrative Darstellungen fiktiver Einzelbilder, andererseits als bildhafte Beschreibungen fiktiver Situationen oder Szenen vor. Die litera­rische Beschreibung real existierender Einzel­bilder bleibt dagegen die Ausnahme. Die Frage nach der Modalitäten und Zielen der sprachlichen Repräsentation von Bildern und Bildlichkeit und der damit verbundenen intermedialen Transformations­prozesse stellt sich hier demnach auf zweierlei Ebenen, denen in diesem Beitrag auf der Grundlage einer Korpusanalyse französischer Romane von 1760-1800 sowie beispielhaft an Sénac de Meilhans L'Émigré (1797) nachgegangen wird.

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Field Value
Source Bilder BeSchreiben. Intersemiotische Transformationen
Author Schöch, Christof
Maintainer CCSD
Last Updated May 7, 2026, 08:17 (UTC)
Created May 7, 2026, 08:17 (UTC)
Identifier hal-00933634
Language de
Rights https://about.hal.science/hal-authorisation-v1/
contributor Lehrstuhl für Computerphilologie ; Julius-Maximilians-Universität Würzburg = University of Würzburg [Würsburg, Germany] (JMU)
creator Schöch, Christof
date 2009-05-07T00:00:00
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